Silvester an der Sacré‑Cœur de Montmartre

Silvester 2010 / Neujahr 2011

 

Was machen wir eigentlich an Silvester? 

Wir gucken uns ratlos an, haben eigentlich gar keine Lust zum Feiern und wollen sowieso mal was ganz anderes machen. Beim Brötchen kaufen sehen wir ein Baguette..... Warum nicht nach Paris?

Gesagt, getan! Kurzfristig packen wir unser Auto und sind schon auf dem Weg. Vorher noch schnell ein Hotel gebucht (haben Glück und bekommen noch eins am Montmarte). Gegen Mittag fahren wir los und nach ein paar unfreiwilligen Extrarunden in Paris kommen wir gegen 6 Uhr am Hotel an. Wir packen erst gar nicht richtig aus und machen uns direkt auf den Weg. 

Kommen an einem gemütlichen Café vorbei und nehmen für abends noch Brot, Käse und Wein mit.

 

Auf einem schönen Platz am Montmartre trinken wir unter Heizstrahlern und kuscheligen Decken noch Glühwein zum Warmwerden und steigen dann hinauf zur Sacré-Coeur. Hier sind schon jede Menge Leute aus aller Herren Länder und freuen sich auf's neue Jahr.

Die Atmosphäre ist wirklich unbeschreiblich. Um 0.00 Uhr stoßen wir mit wildfremden Menschen an, umarmen uns herzlich und wünschen uns alles Gute.

Wir warten auf das große Feuerwerk, welches man von hier oben aus sehr gut sehen könnte. Ich sage extra könnte; eine einzige Rakete geht einsam in die Luft und versprüht ihre Funken über Paris. Macht nix, die Stimmung ist trotzdem grandios.

 

 

Nach einer kurzen aber sehr schönen Nacht hängen wir noch einen Tag dran und machen eine Stadtrundfahrt. Damit wir so viele Sehenswürdigkeiten wie möglich sehen, nehmen wir einen Hopp-on-hopp-off-Bus. 

 

Wir starten im Künstlerviertel Montmatre mit Moulin Rouge / Pigalle, Sacré Coeur (mal bei Tag), am Opernhaus vorbei und zum Louvre. Dort steigen wir in einen andern Bus um. Weiter über Pont Neuf Richtung Notre-Dame. Von dort an der Seine entlang zum Place de la Concorde, weiter zum Arc de Triomphe. Die Champs Elysées gehen wir ein Stück zu Fuß, steigen irgendwo wieder in den Bus und fahren noch an einigen Museen und imposanten Gebäuden vorbei. Natürlich darf der Eiffelturm (für uns der eigentliche Höhepunkt) nicht fehlen.

 

Überall wo es uns gefällt steigen wir aus, machen Fotos oder bewundern auch einfach nur.

 

 

 

Fazit:

Wie für jede Stadt sind auch für Paris 1-2 Tage deutlich zu wenig. Wir konnten mal einen ersten Eindruck gewinnen und kommen bestimmt nochmal wieder. Dann aber im Frühjahr oder Sommer, um an der Seine entlang zu spazieren oder draußen in einem Café zu sitzen und die besondere Atmophäre auf sich wirken zu lassen.

 

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