Auf der Pirsch nach Big Five

Februar 2010

 

Afrika war schon immer mein Lebenstraum. Und Tiere sowieso.

Also warum nicht beides verbinden: Wir fahren zur Safari nach Kenia!

 

 

Wir buchen die komplette 10tägige Safari in einer Kleingruppe vorab von Deutschland aus und anschließend noch eine Woche Badeurlaub am Diani Beach, an der Südküste Kenias.

Los geht's am 10. Februar 2010 mit Condor von Frankfurt nach Mombasa. Beim Anflug erblicken wir schon den Kilimandscharo mit seiner Schneekuppe.

 

Direkt am Flughafen werden wir abgeholt und zu unserer ersten Lodge im Tsavo-East-Nationalpark gefahren.

Eigentlich sollten wir eine kleine Wanderung zu einem nahe gelegenen Hügel unternehmen, da dort aber ein Leopard gesichtet wurde fällt diese ins Wasser. Wir vergnügen uns am und im Pool und es dauert nicht lange, da kommt ein riesiger Marabu angeflogen und gesellt sich zu Tina in den Pool. Das Geschrei von Tina und unser Gelächter war riesengroß. Abends beobachten wir dann die ersten Tiere an einem nahe gelegenen Wasserloch.

 

 

 

Am nächsten Morgen geht es früh um 6.00 Uhr los zur 1. Pirsch. Das soll jetzt übrigens die nächsten 10 Tage jeden Morgen so sein. Wir fahren in den Tsavo East Nationalpark. Dieser Park ist berühmt für seine roten Elefanten.

Wir besuchen den Park 3 Tage lang und am Ende haben wir neben jede Mengen Gazellen, Affen, Zebras, Giraffen, diverse Vögel auch einen von den Big Five gesehen, nämlich den Elefanten.

 

 

Der zweite Nationalpark, den wir besuchen ist der Amboseli Nationalpark. Dieser Nationalpark wird geprägt von einem großen Salzsee, dem Lake Amboseli und man kann von hier aus den Kilimandscharo sehen. Hier gibt es wieder viele verschiedene Vogelarten, Zebras und Elefanten. Außderdem sehen wir hier zum ersten Mal Hyänen und Big Five Nummer 2 und 3, nämlich Büffel und Löwe.

Wir übernachten in der Ol Tukai-Lodge (hier wurde auch ein Teil von "Jenseits von Afrika" gedreht).

 

 

 

Im Amboseli Nationapark wurde ein Massai-Dorf nachgebaut, welches man besichtigen kann. Natürlich ist es voll auf Touristen abgestimmt, aber so bekommt man wenigstens einen kleinen Eindruck davon, wie die Massai leben.

 

 

 

Die dritte und letzte Station unserer Safari ist der Tsavo West - Nationalpark. Zuerst besichtigen wir noch das Shetani-Lavafeld und ein Quellbecken der Mzima-Springs in dem zahlreiche Flusspferde und Nilkrokodile leben.

Wir übernachten in der Ngulia Safari Lodge. Hier wird abends ein Leopard angefüttert und an einem nahe gelegenen Wasserloch kann man noch weitere Tiere beobachten.

Im Tsavo West sehen wir dann auch Big Five Nummer 4 und 5 nämlich ein Leopard (nicht den angefütterten) und Nashörner.

 

 

 

Hier noch ein paar Impressionen, die wir unterwegs aufgeschnappt haben:

 

 

 

Nachdem wir nun 10 Tage Savannenstaub geschluckt haben, freuen wir uns auf eine Woche Badeurlaub am Diani Beach. Doch zunächst müssen wir noch das Abenteuer Fähre in Mombasa überstehen.

 

 

Der Diani Beach an der Südküste Kenias ist wirklich ein Bilderbuch-Traumstrand mit weißem Puderzucker-Sand. 

Es gibt einige Händler, Verkaufsstände und sogar kleine Massagebuden.

 

 

 

Die Hotelanlage ist sehr großzügig mit Pool, Frühstücksraum im Freien, Restaurant und großer Liegefläche. Es bietet neben der üblichen Animation (Wassergymnastik, Beachvolleyball usw.) auch verschiedene Abendprogramme, so z. B. Barbecue und ein Massai-Abend. In der Anlage gibt es auch jede Menge tierische Besucher wie Affen, die einem die Taschen ausräumen oder den Bikini vom Liegestuhl klauen oder auch ein kleines Buschbaby, welches uns jeden Abend im freien Restaurant besucht und eine Banane zu Essen bekommt.

 

 

Zwischendurch haben wir mal einen Tagesausflug zu Wasini Island und Marine-Nationalpark (Kisite-Mpunguti) unternommen. Wir sind mit einem kleinen Boot (eher eine Nussschale) bei sehr starkem Seegang (ich und auch ein paar andere waren wohl etwas grün im Gesicht) los und haben im Meeresreservat geschnorchelt. Unterwegs wurden wir von Delfinen begleitet.  Dieser Ausflug ist wirklich lohnenswert!

Wir besuchten noch Wasini Island, eine kleine bewohnte Insel am Rand des Naturschutzgebietes. Die Bewohner der Insel, insbesondere die Kinder waren uns gegenüber sehr aufgeschlossen (vielleicht lags auch nur an den Süssigkeiten, die wir verteilt haben).

Dort habe ich zum ersten mal in meinem Leben einen riesigen Krebs gegessen. Köstlich - doch für den großen Hunger nicht geeignet. Um den harten Panzer zu öffnen bekommt man passend zum Besteck auch einen Holzhammer.

 

 

FAZIT:

Die Safari war das absolute Highlight und wir würden sie auf jeden Fall wieder genauso machen. 

Der anschließende Strandurlaub war OK 

Wie gesagt, Diani Beach ist auf jeden Fall ein Traumstrand, auch die Hotelanlage war bestens. Da wir aber freiheitsliebend sind und man (frau) sich in Kenia nicht unbedingt frei bewegen kann, hat uns dies nicht so gut gefallen. Kaum hat man das Hotelgelände verlassen, wird man von allen Männern (wirklich allen) angesprochen. Abends mal alleine weggehen geht gar nicht, d. h. man bewegt sich eigentlich nur in der Hotelanlage. Und wie gesagt, da sind wir doch anderes gewohnt.

Dies ist aber unser ganz persönliches Empfinden, für Leute die Pauschalreisen mögen, kann das genau das Richtige sein.

Ansonsten ein unvergessliches Erlebnis!

 

Kommentare

Es sind noch keine Einträge vorhanden.
Bitte geben Sie den Code ein
* Pflichtfelder
Bitte beachten Sie, dass die Inhalte dieses Formulars unverschlüsselt sind